Die Baustelle Führen : Brandsanierung

Jährlich brennen in der Schweiz rund 5‘000 Gebäude. Dabei stellt nicht nur das Brandereignis selbst eine Gefährdung der Bewohner dar, sondern auch für die Helfer und nachfolgenden Sanierungsbetriebe. Durch Rauchgase, unvollständig abgebrannte giftige Verbrennungsrückstände, Löschwasser und Chemikalien sind Brandplätze stark belastet und stellen für die Sanierungs- und Aufräumarbeiten, aber auch für die Entsorgung ein grosses Risiko dar. Der Umgang mit brandverursachten Schadund Giftstoffen erfordert grosse Sorgfalt und Sachkenntnis.

Schlüsselfragen für den Bauherrn : 

  • Ist das Gebäude weiterhin nutzbar?

  • Welche Massnahmen müssen getroffen werden, damit das Gebäude wieder nutzbar wird?

  • Wie können die Bewohner vor störenden Gerüchen oder hochgiftigen Substanzen infolge eines Brandes geschützt werden?

  • Mit welchen Kosten/Mehrkosten ist für die Sanierung und die Entsorgung von Materialien aus der Brandsanierung zu rechnen?

 

Beschreibung der Leistungen:

  • Bestandsaufnahme des Brandplatzes durch Experten für Statik und Schadstoffe, Probennahme und Interpretation der Analyseresultate in Bezug auf Gebäudestruktur und eventuelle weitere Risiken

  • Sicherheitsmanagement des Personals: Empfehlungen, Ausrüstung, Signalisierung

  • Beratung und Unterstützung der Bauherrschaft und des Architekten bei Kontakten mit der Versicherung

  • Ausschreibungen für Dekontaminierungs-, Rückbau- und Sanierungsarbeiten, Wahrnehmung der Interessen des Bauherrn und der Sicherheit

  • Leitung der Dekontaminierungs- , Rückbau- und Sanierungsarbeiten

  • Umweltbaubegleitung, Abfallmanagement und Behandlung von Schmutzwasser

 

Zu beachten:

  • je nach Materialisierung des Gebäudes entstehen bei einem Brand unterschiedliche Substanzen
  • Korrosionsfördernde Substanzen greifen Metalle und Beton an, was zu Schäden an der Gebäudestruktur und an Anlagen führt.

  • Russ und Staub können giftige Substanzen für Mensch und Umwelt enthalten. Es ist deshalb notwendig, diese toxischen Substanzen zu identifizieren und fachgerecht zu beseitigen.

  • Aufgrund der vielfältigen toxischen Substanzen sind Vorkehrungen zur Sicherstellung des Gesundheitsschutzes auf dem Brandplatz zu treffen.

  • Oft mangelt es am Bewusstsein für die Präsenz giftiger Substanzen nach einem Brand.

 

 

Rechtsgrundlagen:

Umweltschutzgesetz (USG), Abfallverordnung (VVEA), Luftreinhalteverordnung (LRV), Verordnung über den Verkehr mit Abfällen (VeVA), Bauarbeitenverordnung (BauAV), EKAS-Richtlinien

 

 

Expert

Standpunkt des Experten : 

  • Die Zutrittsbeschränkung zum Brandort ist die erste Schutzvorkehrung. Alle Personen, welche den Brandort betreten müssen, haben eine geeignete persönliche Schutzausrüstung zu tragen.
  • Jegliche Sanierungs- oder Entsorgungsarbeiten dürfen nur von Spezialunternehmen durchgeführt werden, die ihre Arbeiter ausreichend schützen können.

toolsFachliche Empfehlungen

 

Kauf, Verkauf :
Sanierung des Brandorts, Analysen.


Projekt : 
Koordination der Sanierungsarbeiten nach dem Brand mit dem Architekten.


Ausführung :
Überwachung und Überprüfung der Arbeiten.

 

contact

  Kontakt : brand@csd.ch


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