Sich vor Gebäudeschadstoffen schützen : PAK

Unter dem Begriff der PAK werden Kohlenwasserstoffverbindungen zusammengefasst, von denen zahlreiche krebserregend, immuntoxisch und umweltgefährdend sind. PAK kommen vor allem in fossilen Brennstoffen (Erdöl und Kohle), als Bestandteile des Naturasphalts sowie in Teerprodukten vor. Teere entstehen als Nebenprodukte bei der Destillation von Steinkohle und werden im Bauwesen als Strassen-, Platz- und Bodenbeläge eingesetzt. Weiterhin finden sich PAK in Gebäuden in Abdichtungen (Bitumen), Isolier- und Klebstoffen (z.B. Parkettkleber), Unterlagsböden (Teerasphaltbö- den) oder Holzschutzmitteln (Teeröle).

 

PAK kommen in bituminösen Baustoffen (Abdichtungen, Eisenbahnschwellen, Altbelägen etc.) vor.

Schlüsselfragen für den Bauherrn : 

  • Wurden im Gebäude PAK-haltige Materialien verwendet?
  • Sind Sofortmassnahmen für die weitere Nutzung des Gebäudes erforderlich?
  • Welche Massnahmen sind bei einem Umbau oder Rückbau erforderlich?
  • Mit welchen Kosten / Mehrkosten muss für die Sanierung und Entsorgung PAK-haltiger Materialien gerechnet werden?

 

Beschreibung der Leistungen der CSD Ingenieure AG :

  • Untersuchung der PAK in bituminösen Baustoffen
  • Je nach Ergebnis der Analysen und der Verwendung der Materialien (z.B. Eisenbahnschwellen) zusätzliche Bodenanalysen
  • Bei Teer: Analysen vor Ort und Laboranalysen
  • Festlegen der Schutzmassnahmen für die Arbeiter, die den Rückbau vornehmen, des Hygiene- und Sicherheitsplans (HSP)
  • Kostenschätzung der Sanierungsarbeiten
  • Ausschreibung der Sanierungsarbeiten
  • Fachbauleitung, um eine konforme Entfernung der Materialien und den Schutz der Arbeiter zu gewährleisten
  • Abschlusskontrollen und Dokumentation

 

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Zu beachten :

  • Bis 1991 wurden PAK-haltige Baustoffe für Abdichtungen , Bindemittel oder Imprägnierungen verwendet. 
  • PAK können die Umwelt sowie die Gesundheit der Nutzer und Arbeiter beeinträchtigen und gelten als Sonderabfall.

  • Der Eigentümer ist für die Gesundheit der Nutzer und Arbeiter verantwortlich.

  • Bau-, Rückbau- bzw. Umbaugenehmigungen für Gebäude mit Verdacht auf PAK-haltige Bauschadstoffe erfordern gem. VVEA eine Schadstoffuntersuchung.

 

 

Rechtsgrundlagen :

Umweltschutzgesetz (USG), Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (Abfallverordnung, VVEA), Bauarbeitenverordnung (BauAV), kantonale Richtlinien.

 

 

Expert

Standpunkt des Experten : 

  • Eine gründliche Abklärung der Schadstoffsituation in einem Gebäude erhöht die Planungssicherheit und Kosteneinhaltung des Bauvorhabens und minimiert das Risiko gesundheitlicher Gefährdungen von Nutzern und Baubeteiligten.
  • Die vorherige Entfernung von PAK-haltigen Teerbeschichtungen ermöglicht das Recyceln des Betons und somit eine Senkung der Entsorgungskosten.

toolsFachliche Empfehlungen

 

Kauf, Verkauf :
Bestimmung des Minderwerts aufgrund festgestellter PAKVorkommen.


Planung :
Berücksichtigung von Erkenntnissen einer Schadstoffuntersuchung in allen Planungsphasen; Optimierung der Kosten.


Projekt : 
Abstimmung der Sanierungsarbeiten mit den weiteren und zeitgleichen Arbeiten im / am Gebäude. 


Ausführung :
Fachbauleitung durch einen Experten zur Gewährleistung einer reibungslosen Entsorgung von Schadstoffen und der Gesundheit der Arbeiter.

 

contact

  Kontakt : pak@csd.ch


Für mehr Informationen über dieses Thema, gehen Sie nach "Abfall und Altlasten"

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